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Ein Stempel mit der Aufschrift "DEPRESSIV". Im Hintergrund liegen viele bunte Pillen.

SENDETERMIN Mo, 8.5.2017 | 18:45 Uhr | SWR Fernsehen RP

Alexander Trierweiler kämpft gegen die Depression Wenn plötzlich alles dunkel wird

Studien zufolge leidet jeder fünfte Deutsche an einer Form von Depression. Doch oft ist die psychische Störung im Alltag tabu - ein Teufelskreis. Auch Alexander Trierweiler aus Konz leidet seit Jahren an der Krankheit, will sich jedoch nicht von ihr unterkriegen lassen.

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Es geht ihm nicht gut. Helles Licht schmerzt, dazu ein ewiges Gedankenkarussell das niemals zur Ruhe kommt. Alexander Trierweiler hat eine Depression. Seit seiner Scheidung leidet der 46-Jährige aus Konz unter der psychischen Krankheit - die man ihm äußerlich nicht ansieht.

Alexander Trierweiler mit seinem Vater

Alexander Trierweiler mit seinem Vater (links im Bild)

Genau das wollte er schließlich ändern, der psychischen Störung ein Gesicht geben und sich somit ein Stück weit davon befreien. Herausgekommen ist ein humorvolles, unterhaltsames Buch: "Depressionismus für Anfänger" heißt es. "Ich bin depressiv, aber nicht tot", schreibt Alexander Trierweiler darin. Die Krankheit in Worte fassen - das halte ihn am Leben, sagt er.

Das Umfeld teilhaben lassen

Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Viele Erkrankte schaffen es nie mehr heraus aus der Depression. Letzter Ausweg: Suizid. Trierweiler weiß, er hatte Glück - und die richtige Therapie, das Schreiben.

Der erste Leser des Buchs von Alexander Trierweiler war sein Vater. Auch ihm war es so ergangen wie den meisten Menschen in Alexanders Umfeld. Er konnte lange nicht nachvollziehen, wie sehr sein Sohn unter der Krankheit leidet. Das Buch half ihm dabei und tut es immer noch. Denn die dunklen Momente sind für Sohn Alexander zwar weniger geworden, doch die guten Momente längst nicht selbstverständlich. Die Unterstützung und das Verständnis seines Umfeldes sind ein wichtiger Bestandteil seiner Genesung.

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